Zum Ende unserer Grillsaison möchte  ich noch einmal eine Lanze für unseren leckeren badischen Kartoffelsalat brechen. Auf einem Salatbüffet darf er eigentlich nicht fehlen. Aber auch mit einfachen Würstchen, mit einem leckeren Schäufele oder einem einfachen Schnitzel schmeckt er unvergleichlich. Wenn wir einen Spartag einlegen, gibt es bei uns Spiegeleier mit Kartoffel- und grünem Salat. DerKartoffelsalat läßt sich gut vorbereiten, da er idealerweise noch einige Zeit durchzieht. Entscheidend sind die richtigen - festkochenden- Kartoffeln, ein guter  Rotweinessig und ein geschmacksneutrales ÖL.

Zutaten:

1kg. festkochende Kartoffeln ( am besten sind immer noch die Sieglinde)

1 Zwiebel feingeschnitten

Salz + Pfeffer

Senf

1/4 l Brühe

Rotweinessig

Sonnenblumenöl

Zubereitung:

Kartoffeln in der Schale kochen und abdämpfen lassen. Am besten  noch warm schälen und in feine Scheiben schneiden oder hobeln. Feingeschnittene Zwiebel, 1 Teelöffel Senf, Essig  und die heiße Brühe darübergehen. Das Ganze durchmischen und ziehen lassen. Die Kartoffeln saugen die Flüssigkeit auf. Nach einer Stunde noch einmal abschmecken, nach Bedarf Salz und Pfeffer zufügen und zum Schluß Öl. Eventuell noch etwas Essig und/oder heiße Flüssigkeit zugeben. Der Salat darf nicht zu trocken werden , soll schön glänzen und saftig sein.Noch einmal ziehen lassen und dann mit feingeschnittener Petersilie oder Schnittlauch garniert servieren.

Mayonaise, Sauerrahm und so ein Zeugs hat im badischen Kartoffelsalat nichts verloren, was ihn auch zu einer relativ kalorienarmen Beilage macht.

 

 

Keine Frage- Am leckersten schmecken Erdbeeren direkt vom Stock, z.B. in unserem kleinen Naschgarten beim Ziegengehege. Weil die Saison aber kurz ist und sich schon bald wieder dem Ende zuneigt, lohnt es sich, das feine Erdbeeraroma zu konservieren.

Die mit Abstand beliebteste Marmelade bei uns ist die Erdbeermarmelade, bei uns Erdbeergsälz genannt.  Mit Gelierzucker läßt sie sich ganz einfach herstellen:

1kg Erdbeeren pürieren und mit 1kg Gelierzucker verrühren. Alles in einen großen Kochtopf geben, der maximal zur Hälfte gefüllt werden darf. Evenbtuell noch etwas Zitronensaft oder Zitronensäure zugeben,damit die Farbe schön kräftig bleibt. Bei starker Hitze unter Rühren zum Kochen bringen bis es kräftig sprudelt ( deshalb der große Topf) und dann fünf Minuten unter Rühren weiterkochen lassen. Das heiße Pürree in heiß ausgespülte Gläser randvoll einfüllen und gleich mit dem Deckel verschließen.

Auch wenn der so hergestellte Brotaufstrich lange haltbar ist, am besten schmeckt er frisch. Deshalb frieren wir in der Saison die Erdbeeren ein und kochen immer nur ein paar Gläser.

Machen Sie gerne einen 360°-Spaziergang auf dem Hof, im Garten und Wohnungen

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Auf dem Franzenhof sind Sie nicht Kunde, sondern Gast und Sie finden hier kein Personal, sondern aufmerksame Gastgeber, deren Anspruch es ist, dass Ihre Urlaubstage am Bodensee Festtage für die ganze Familie werden.


"Es gibt keine Fremden, nur Freunde denen wir noch nicht begegnet sind."
(Irische Weisheit)

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